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Ferien :-)

Ein Geburtstagsgeschenkschal für meine Tante und ein tolles 999-Teile-Puzzle. So könnten Ferien immer sein :-)

Mein Leben und ich

Nur um zu beweisen, dass ich auch außerhalb der Schule noch ein nennenswertes Leben habe, gibts auch hier mal wieder einen Post.

Beweis #1: Chorprobe
Heute, 20-22 Uhr, ganz viel deprimierender Bach (Ich hatte viel Bekümmernis und Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen). Wer nach solchen Titeln noch guter Laune ist und so viel schwätzen kann, wie meine lieben Chorkollegen, der hat eindeutig nicht mehr alle Tassen im Schrank (und das meine ich so freundlich, wie man das nur verstehen kann *gg*). Wer wissen will, wie sich das so anhört: fragt Youtube, sobald es wieder funktioniert. Das tut nämlich grad nicht und ich bin zu faul, anderswo die Links rauszusuchen.

Beweis #2: Seminar
Ich war heute nämlich gargargar nicht in der Schule, weil ich heute nämlich Seminarnachmittag hatte. Und weil unser Betreuungslehrer uns Praktikanten so lieb hat, müssen wir an Seminartagen nicht auch noch in die Schule kommen. Also hab ich gaaaaaaaanz lange ausgeschlafen und bin erst mittags in die Stadt runter gefahren und hab mich durch 4 Stunden Fachdidaktik im heißesten Raum des Gebäudes gequält *gääääähn*

Beweis #3: Arbeiten
Das werde ich am Wochenende drei Tage lang tun und einen Haufen Geld dabei scheffeln (hahahaha). Aber immerhin steht am Ende dieses viel zu langen verlängerten Wochenendes ein Kinobesuch (Männerherzen und die ganzganzganzganz große Liebe *yeehaaa*)

Ihr seht also, es passiert schon noch was in meinem Leben, wenn auch nicht gerade umwerfend Spannendes :-) Das ist auch gar nicht so einfach, wenn sich der Freundeskreis über das ganze Bundesland und weiter hinaus verteilt. Und die, die in der Nähe sind, sind mit ihrem ganz eigenen Praxissemester/Studium/Arbeitsgedöns beschäftigt. Also, falls das hier jemand liest, der/die meint, mich mal wieder sehen zu müssen, schreibt mir was Nettes und vielleicht bring ich euch in meinem vollgestopften Zeitplan auch noch unter.

Praxissemester-Blog

Ich habe für mein Praxissemester-Geschwätz einen eigenen Blog angelegt und zwar unter http://unterwegsleben.wordpress.com.

Ich freu mich auf neue und altbekannte Besucher und werde mich redlich bemühen, beide Blogs am Laufen zu halten. Mal schauen, wie gut mir das gelingt, aber hey, wir alle brauchen ab und zu bescheuerte Herausforderungen :)

Bis ganz bald, wo auch immer.

Schule ohne Schüler

Heute war mein erster offizieller Praxissemester-Praktikanten-Tag. Willkommensfrühstück für das gesamte Lehrerkollegium, Kollegenfoto (ohne Praktikanten *gg*), erste Dienstbesprechung des Schuljahres und eine kleine Führung durch die Schule. All das noch ohne Schüler, für die beginnt das Schuljahr ja erst am Montag.

Bisher fängt alles wirklich gut an. Meine drei Mitpraktikanten sind nett, die Lehrer beißen nicht und unser Betreuer kümmert sich auch gut um uns. Das alles nimmt zumindest schon mal die erste Angst. Und irgendwie wirkt auch alles gleich vertraut im Schulgebäude: die gleichen Betonsäulen und orangefarbenen Klassenzimmertüren wie an meinem alten Gymnasium. Da hat sich wohl der gleiche Architekt verkünstelt. Nicht hübsch, aber zweckmäßig und man fühlt sich schneller heimisch. Auch nicht das schlechteste.

So richtig los geht es die nächsten Tage erst mal noch nicht. Am Montag sind wir am Schulseminar und haben da selber Unterricht, am Dienstag folgen die Formalitäten in der Schule, Mittwoch wieder Seminar und am Donnerstag dürfen wir dann endlich das erste Mal mit in den Fachunterricht. Bis dahin wissen wir dann hoffentlich so langsam, wie alles abläuft. Und auch die Schüler haben sich dann hoffentlich wieder dran gewöhnt, dass es jetzt mit der Schule weitergeht und die Ferien Geschichte sind. Da kommen dann ein paar neue Praktikanten, über die man sich amüsieren kann, ganz recht.

Zähne

Erkenntnis des heutigen Tages: Kieferorthopäden sind Sadisten!

Alles fing damit an, dass ich um zwanzig vor neun einen Termin bei meiner Kieferorthopädin in Tü hatte. Klingt schrecklich, ist noch schlimmer, weil ich dafür ja erstmal die halbe Stunde nach Tü fahren und dementsprechend früh aufstehen musste.

Da die Stadtverwaltung meint, Baustellen in den Ferien sind der Hit, hat die Fahrt natürlich länger gedauert, aber immerhin das hatte ich eingeplant und war trotz nerviger Parkplatzsuche rechtzeitig. Hat mir leider nix gebracht. Ich saß eine Dreiviertelstunde im Wartezimmer und mein Buch lag zu Hause auf dem Nachttisch. Super Planung!

Da ich ja vorher nie weiß, was sie eigentlich wieder an mir rumzerren will, war es auch diesmal eine nette Überraschung.
KO: “Wir tauschen heut nur die Gummis.”
ich: *freu, das tut nicht so weh*

während des Gummi-Tauschens
Assistentin: “Tut das etwa weh? Sie verziehen so das Gesicht”
ich: “Neeeiiinnn, fühlt sich auch nicht so an, als würden Sie mir gleich den Eckzahn rausreißen” (hab ich natürlich nicht gesagt, sondern nur höflich gelächelt, hatte ja den Mund voller Instrumente)

Gummi-Tauschen vorbei, KO kommt zum Nachschauen
KO: “Ach, eigentlich können wir da noch ein Separier-Gummi reinmachen und nächstes Mal um den letzten Backenzahn noch ein Band drummachen”
ich: *WTF??? Ich dachte der Zahn ist okay, deshalb hast du da doch letztes Mal keins drumgemacht* (wieder nix gesagt, hatte ja den Mund schon wieder voller Instrumente und die Frau weiß ja hoffentlich, was sie tut)

Also hab ich noch so ein blödes blaues Gummi zwischen meine letzten beiden Backenzähne gekriegt und wurde mit neuem Termin nach Hause geschickt.

Und jetzt sitz ich hier und leide still (oder auch nicht so still) vor mich hin, weil diese verfluchten Separiergummis machen, dass einem der Kiefer an allen möglichen und unmöglichen Stellen ABARTIG wehtut und selbst weiche Cornflakes zu essen zur Herausforderung wird! Ich hoff, da tritt in den nächsten Tagen ein bisschen Gewöhnung ein, sonst war das nicht mein letzter Zahnjammerbeitrag bis Anfang Oktober…

Ein ganz normaler Tag

Ursprünglich sollte der heutige Eintrag ein bisschen anders betitelt werden, aber ich will ja wenigstens so tun, als sei ich ein positiver Mensch…

Bei Mama zu wohnen hat schon so seine Vorteile: Mittagessen, das man nicht selber kochen muss, Wäsche, die man nur noch fertig gebügelt in den Schrank räumen muss, sagenhafte 17qm eigenes Zimmer, in denen man sich ausbreiten kann. Das ist schon toll (und klingt jetzt so, als würde ich meiner armen Mutter alle Arbeit überlassen. Stimmt aber nicht. ).

Das Ganze führt dann trotzdem irgendwie dazu, dass ich zu viel freie Zeit habe. Die wird dann mehr oder weniger produktiv eingesetzt. An guten Tagen heißt das dann, dass mein Fahrrad wieder blitzt und blinkt oder der Boden von mysteriösen grünen Tintenflecken befreit wird. An schlechten Tagen lässt es mir zu viel Zeit zum Nachdenken über fiese, pubertierende Schüler, die mich ab übernächster Woche tyrannisieren werden (oder mich vielleicht auch ganz toll finden, aber das weiß man ja dummerweise nicht vorher).

Und weil mein Rechner zwecks Musikuntermalung sowieso den ganzen Tag läuft, verbring ich einen Teil meiner Zeit dann auch damit, ahnungslosen Pidgin-Benutzern (aPB) bei ihren mehr oder weniger großen Problemchen zu helfen. Dabei passiert es dann leider immer wieder, dass ich an die Grenzen meiner fast grenzenlosen Geduld stoße. Und das nur, weil es scheinbar schrecklich schwierig ist, meine Fragen richtig zu beantworten.
Ein Beispiel von heute:

ich: klick mal auf X, siehst du da Y?
aPB: nein, da steht Z
ich: und nichts von Y? Seltsam
aPB: ach doch, jetzt wo ich mal tatsächlich nachschau und nicht nur das sage, was ich in meiner Erinnerung habe, steht da tatsächlich auch Y

Wichtiger Hinweis: so erreicht man, dass ich nicht mehr helfen will!

Und dann ist da natürlich noch die Baustelle rechts von unserem Haus und die links von uns nicht zu vergessen… LKW, laute schrille Geräusche und allgemein Lärm!

Da freu ich mich doch tatsächlich dieses Wochenende schon fast aufs Arbeiten. Da krieg ich wenigestens Geld dafür, dass ich den Lärm von Küche und Spülmaschine ertragen muss.

Und um das hier positiv zu enden noch ein Katzenvideo:

Daheim

Alle Kisten sind ausgepackt, die Poster aufgehängt und die Bücher stehen im Regal. Langsam fühlt es sich nach meinem Zimmer an. :-)

Nächste Woche ziehe ich für mein Praxissemester um und ertrinke schon seit gut einer Woche in Kisten. Wann immer ich zwischen neuer und alter Wohnung hin und her fahr, begleiten mich je nach Richtung volle oder leere Umzugskisten. Die letzte Ladung wird am Dienstag gemeinsam mit den Möbeln in einen Transporter gepackt und dann wartet nur noch der Auspackhorror auf mich.
Ich hab also genug gute Ausreden, warum ich hier schon seit fast 3 Wochen nix geschrieben hab, falls irgendjemand auf die Idee kommen könnte, sich drüber zu wundern.

Zum Abschluss noch der Beweis, dass Umzugskisten gefährlich sind:

image

Erfolgsrezept

Nachdem heute schon eine Woche der Exkursion vorbei ist, bietet sich auf der langen Fahrt nach Berlin die Möglichkeit, die Zutaten für eine erfolgreiche Exkursion vorzustellen.

Man nehme:
- ein eigenes Kopfkissen (um die langen Busfahrten und die Nächte in zweifelhaften Hotelbetten zu überstehen)
- eine Jahrespackung Oropax (zum Bau einer gigantischen Wachshöhle, die singende Menschen vor dem Fenster dämpft)
- Klebeband (hervorragend geeignet um Dummschwätzern den Mund zuzukleben)
- Tabletten gegen Übelkeit (hilfreich nach dem nächtlichen Versuch, sich in Caipi zu ertränken)
- einen verständnisvollen Exkursionsleiter, der einen auch mal einen Vormittag im Bett verbringen lässt (und währenddessen den Rest der Gruppe durch die Stadt schleift)
- wesentlich weniger Klamotten als gedacht (wer sagt denn, dass man eine Hose nicht zwei Wochen am Stück tragen kann?)
- was natürlich auch nicht fehlen darf, sind nette Zimmermitbewohner, die einem zwar die Decke klauen, wenn man nicht schnell genug ist, aber ansonsten bedeutend zu einem angenehmen Exkursionsklima beitragen

All das füllt man dann in einen großen Topf, fügt eine große Menge belegte Brote und Schokolade hinzu, rüht dreimal kräftig um und verteilt die Mischung in kleinen Dosen an die Teilnehmer. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass sich keine explosiven Verbindungen bilden und genießt.

Sommer, Sonne…

… Strand und Meer. Das hab ich seit zwei Tagen und auch noch ein paar folgende: das ganze nennt sich große Exkursion und ist super (sofern man ein stabiles Nervenkostüm hat ^_^).

Momentan sind wir in Wilhelmshaven (hässlich), gestern waren wir zur Wattwanderung auf Wangerooge (matschig und toll) und im Torfwerk sind wir durchs Moor gestapft (super interessant).

Und da Bilder viel gesprächiger sind als doofe Wörter, kriegt ihr das jetzt auch noch ein paar:

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